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Insel Kos
Die Insel des Hippokrates, kleines, aber feines Inselchen in Griechenland nahe der türkischen Küste, gehört zur Inselgruppe der Dodekanes... nicht nur ein interessantes Reiseziel, sondern auch ein traumhaftes Windsurf- und Segelrevier.
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Mit ihren 290 km² ist Kos die drittgrößte Insel der Dodekanes und hat sich im Laufe der vergangenen 10 Jahre zu einem beliebten Ferienziel entwickelt. Überall auf der Insel sind Sandstrände und Buchten in großer Zahl zu finden, welche zum Baden und natürlich auch zu jeglicher Art von Wassersport einladen. Unumstrittenes wirtschaftliches, kulturelles und verwaltungstechnisches Zentrum der Insel ist die Hauptstadt Kos, die im Nordosten der Insel in einer flachen, offenen Bucht angesiedelt ist und in den Mandraki Hafen übergeht. Von dort aus fahren sowohl kleine Ausflugsboote die umliegenden Inseln an, als auch die grossen Fähren, die uns bis ans griechische Festland bringen. Die Stadt erzählt eine vieltausendjährigen Geschichte unterschiedlichster Völker, so dass auch Kulturinteressierte auf ihre Kosten kommen. Auf beiden Seiten der Stadt erstrecken sich lange Sandstrände, an denen im Laufe der vergangenen Jahre zahlreiche Hotelanlagen entstanden. Wer im Sommer neben schönen Stränden ein pulsierendes Nachtleben sucht, der ist hier genau richtig. Nur knapp 4 km außerhalb der Stad Kos stößt man auf die historisch bedeutsamste Sehenswürdigkeit der Insel, das Asklepeion. Mit heutigen Begriffen könnte man sie am ehesten als eine der ersten Kurkliniken der Menschheit beschreiben. Aufs engste verbunden ist das Asklepeion mit dem berühmtesten Sohn der Insel, dem hier geborenen Arzt Hippokrates, dessen Anschauungen über Medizin bis in die Neuzeit hineinwirkten. Als zusammenhängende Kette kilometerlanger Sandstrände präsentiert sich der Norden der Insel. Baden und Wassersport heißt die Devise in den drei Strandorten Tigaki, Marmari und Mastichari, die alle drei noch eine gewisse Beschaulichkeit bewahren konnten. Meist flach abfallende Strände, die weit ins Meer hineinreichen und lange Stehtiefe garantieren, machen diesen Teil der Insel auch für Familien mit Kindern geeignet. Die Mitte der Insel wird geprägt vom Dikeos-Gebirge im Südosten, das bis zu 875 Meter in den Himmel ragt. An seinem Nordhang reihen sich mehrere Bergdörfer aneinander, die wie Pyli, Zia, Lagoudi und Asfendiou zu einem Ausflug in die Berge einladen. Gleich neben dem Flughafen erstreckt sich Antimachia, wo die letzte sich noch in Betrieb befindliche Mühle der Insel besichtigt werden kann. Das Kastell von Antimachia, etwa 3 km außerhalb des Ortes, erlaubt einen weiten Blick über die Südküste der Insel bis hinunter nach Kardamena. Der Ort, fest in der Hand englischer Touristen, ist aufgrund seines Rummels nicht gerade jedermanns Geschmack, doch kilometerlange Badestrände rechts und links des Dorfes, an denen sich große Hotelanlagen niedergelassen haben, bieten genug Raum für Entspannung und Erholung. Der Westen der Insel mit der Halbinsel Kefalos ist vom Tourismus noch am wenigsten beeinträchtigt, obwohl sich hier mit Stränden wie Paradise Beach, Camel Beach oder Sunny Beach die vielleicht schönsten Buchten der gesamten Insel zeigen. In und um Kamari, dem Hafenort des Bergdorfes Kefalos, gibt es Unterkunftsmöglichkeiten und Restaurants in großer Zahl. Der äusserste Westen lädt mit seinen einsamen Stränden und vereinzelt auftauchenden Ruinen zu einem Tagesausflug ein.
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